• Internistische Gemeinschaftspraxis

  • Zertifiziert nach KPQM 2006
  • Dr. med. Christoph Rother

  • Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie
  • Dr. med. Christina Darsow

  • Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologin
  • # Diabetologie
  • # Hepato - Gastroenterologie
  • # Amtliche Gelbfieber - Impfstelle
  • # Weiterbildungsermächtigung
    FA Innere, Allgemein Medizin
  • # Zertifizierte Tabakentwöhnung

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Schwerpunkte Diabetes

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Diabetes mellitus

Was ist eigentlich Diabetes?

Unter Diabetes mellitus (umgangssprachlich: "Zuckerkrankheit") versteht man Störungen des Stoffwechsels, die zu einer Erhöhung des Blutzuckers und zu einer vermehrten Zuckerausscheidung über den Urin führen. Von dieser vermehrten Zuckerausscheidung im Urin leitet sich der Name der Krankheit ab: "Diabetes mellitus" " = griechisch: "Honigsüßer Durchfluss".

Man unterscheidet zwei Haupttypen von Diabetes mellitus:
  • Typ 1 betrifft überwiegend Kinder und junge Erwachsene und kann von Beginn der Erkrankung an nur mit Insulin behandelt werden.
  • Typ 2 betrifft meist übergewichtige Erwachsene und ältere Patienten und tritt wesentlich häufiger auf.

Eine weitere Form ist der sogenannte Gestationsdiabetes, der während der Schwangerschaft auftreten kann. Darüber hinaus sind noch eine Reihe von selteneren Formen zu beobachten.

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Sind Sie betroffen?

Eine Zuckerkrankheit bleibt häufig viele Jahre unentdeckt. Erste Anzeichen können vermehrte Müdigkeit, allgemeine Schwäche, vermehrter Durst und gehäuftes Wasserlassen sein. Aber auch Taubheitsgefühle in den Beinen, Sehstörungen, Brust- und Beinschmerzen, Potenzstörungen oder ein abgeschwächtes Lustgefühl können Anzeichen eines Diabetes mellitus sein. Es gibt aber auch immer wieder Patienten, die beschwerdefrei sind und dennoch bereits erhöhte Blutzuckerwerte haben.

Sollten Sie Beschwerden haben oder in Ihrer Familie bereits Diabetes bekannt sein, sollten Sie Ihren Hausarzt gezielt um eine Bestimmung Ihrer Blutzuckerwerte vor und nach dem Essen bitten. Noch genauer ist die Durchführung eines oralen Glucosetoleranz-Testes, der Ihnen und Ihrem Arzt endgültige Klarheit über die Diagnose geben kann.

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Glucosetoleranz-Test (Zuckerbelastungs-Test)

Mit dem Glucosetoleranztest lässt sich prüfen, ob der Körper den Anstieg der Zuckerwerte im Blut nach dem Essen einer Testmahlzeit unter Kontrolle hat. Daraus läßt sich ableiten, ob eine Zuckerkrankheit vorliegt oder nicht.

Zur Durchführung eines Glucosetoleranz-Testes kommen Sie nüchtern in die Praxis. Dort wird zunächst die Zuckerkonzentration im Blut bestimmt. Dann erhalten Sie eine bestimmte Menge einer süßen Zuckerlösung (75mg Glucose). Nach dem Trinken dieser Lösung müssen Sie zwei Stunden warten. Anschließend wird der Blutzucker erneut gemessen. Ein Diabetes mellitus kann so zuverlässig festgestellt oder ausgeschlossen werden.

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Wie wirkt sich Diabetes auf das tägliche Leben aus?

Diabetes mellitus kann anfangs (und bei einigen Patienten auch über viele Jahre) ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen bleiben. In dieser beschwerdearmen Zeit werden aber -zunächst unbemerkt - die großen und kleinen Gefäße im ganzen Körper und auch Teile des Nervensystems geschädigt. Später, manchmal erst Jahre später, kommt es dann zu ernsten Erkrankungen und Gesundheitsproblemen: Herzbeschwerden bis zum Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine, Sehstörungen und Nierenerkrankungen sind mögliche Folgen. Durch Schäden des Nervensystems entstehen Taubheitsgefühle der Füße u.a. mit erhöhter Verletzungsgefahr, Magen- und Darmbeschwerden, Blasenschwäche, Potenzprobleme und vieles mehr.

Der langsame Beginn der Erkrankung bietet aber auch Chancen, da gut behandelte Diabetiker sehr viel seltener ernste Erkrankungen bekommen. Eine frühzeitige, optimale Einstellung des Blutzuckers und begleitender Risikofaktoren ist daher ein sehr effektiver Gesundheitsschutz.

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Wie wir Sie bei dem Umgang mit dem Diabetes unterstützen

Während das Leben mit der Zuckerkrankheit noch vor einigen Jahren fast unweigerlich zu ernsten Erkrankungen führte, ist es heute dank moderner diabetologischer Behandlungsansätze vielfach möglich, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben. Die Behandlung der Erkrankung muss dabei nicht ein "Leben im Verzicht" bedeuten.

Am Anfang einer Betreuung in der diabetologischen Schwerpunktpraxis steht die genaue Erfassung der oft komplexen Gesundheitsprobleme des Patienten mit Diabetes und der bekannten oder bisher verborgen gebliebenen begleitenden individuellen Risikofaktoren.

Ein intensives Erstgespräch und ein spezielle körperliche Untersuchung sind dabei ebenso selbstverständlich wie die Nutzung der umfangreichen technischen Untersuchungsmöglichkeiten unser internistischen Gemeinschaftspraxis.

Unsere Hauptaufgabe sehen wir aber in einer intensiven Einzelberatung und dem Angebot von sogenannten "strukturierten Kleingruppenschulungen", die es Ihnen innerhalb kurzer Zeit ermöglichen, Unsicherheiten und ängste im Umgang mit der Zuckerkrankheit abzubauen und Ihre Therapie zusammen mit Ihrem Hausarzt selbst in die Hand zu nehmen.

Abgestimmt auf Ihre individuelle Lebenssituation erarbeiten wir gemeinsam einen Behandlungsvorschlag. Am Anfang steht dabei zum Beispiel eine gezielte Ernährungsberatung oder ein auf Ihre Person abgestimmtes Bewegungstraining.

Auch durch eine Optimierung der meist von Ihrem Hausarzt begonnenen Therapie mit Tabletten kann in der Regel eine gute Zuckereinstellung erreicht werden. In vielen Fällen ist aber erst die Einleitung oder Verbesserung einer Insulintherapie der Schlüssel zu besseren Blutzuckerwerten und damit zu einer Verhinderung von Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus.

Die Umstellung auf eine Insulintherapie ist heutzutage in den allermeisten Fällen ambulant in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis möglich. Die ambulante Einstellung bietet dabei handfeste Vorteile. Durch direktes Ausprobieren der Therapie im Alltag ist die Diabeteseinstellung oft lebensnäher und dadurch auf Dauer besser praktikabel, als wenn sie in stationärer Umgebung durchgeführt wird.

Welche Art der Insulinbehandlung - zum Beispiel eine konventionelle Mischinsulintherapie, eine intensivierte Therapie oder eine Insulinpumpentherapie - für Sie konkret in Frage kommt, muss individuell entschieden werden.

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Unsere besondere Qualifikation als Diabetologische Schwerpunktpraxis

Unsere besondere Qualifikation als Diabetologische Schwerpunktpraxis Als Internisten in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis verfügen wir über eine besondere Qualifizierung nach den Qualitätsstandarts der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ("Diabetologe DDG"). In unserer Arbeit folgen wir den Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Dabei unterstützen uns unsere Mitarbeiterinnen, die als Diabetesassistentinnen und Diabetesberaterinnen speziell für den Aufgabenbereich der Schulung und Behandlung von Diabetikern ausgebildet sind.

Die enge Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt ist für uns ebenso notwendig und gewünscht wie die fachübergreifende Kooperation mit den Fachabteilungen in spezialisierten Krankenhäusern und mit anderen spezialisierten Kollegen. Zum Beispiel mit Augenärzten, Fachpsychologen Diabetes, Gynäkologen, Kardiologen, Nephrologen, Neurologen, Pädiatern, Podologen oder Urologen.

Das "Starkmachen des Patienten im Umgang mit seiner Krankheit" (="Empowerment") steht aber immer im Mittelpunkt unser Bemühungen. Durch gezielte Hilfestellung möchten wir Ihnen ein aktives und selbstbestimmtes Leben mit der Krankheit ermöglichen.

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Unser Leistungsangebot für Diabetiker im Überblick

  • Beratung und Behandlung bei allen Arten von Diabetes mellitus (Typ 1 , Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes u.v.m. ) mit allen gängigen Therapiemaßnahmen
  • Strukturierte Kleingruppenschulungen für Patienten mit und ohne Insulintherapie, Schulungen zur konventionellen und intensivierten Insulintherapie, Insulinpumpentherapie (ICII), Hypertonieschulungen
  • Fußsprechstunde und Fußambulanz
  • Betreuung von Schwangeren mit Diabetes mellitus
  • Diagnostik und Behandlung von Potenzstörungen
  • Früherkennung diabetischer Folgeerkrankungen (Farbduplexsonographie der Halsgefäße, Herz-Kreislaufdiagnostik u.v.m.)
  • Referententätigkeit für Selbsthilfegruppen oder ärztliche Fortbildungen
  • Konsilararzttätigkeit im Krankenhaus
  • Verkehrsmedizinische Beratung und Begutachtung

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Patienteninformationen im Internet

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Selbsthilfe-Gruppen

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