• Internistische Gemeinschaftspraxis

  • Zertifiziert nach KPQM 2006
  • Dr. med. Christoph Rother

  • Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie
  • Dr. med. Christina Darsow

  • Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologin
  • # Diabetologie
  • # Hepato - Gastroenterologie
  • # Amtliche Gelbfieber - Impfstelle
  • # Weiterbildungsermächtigung
    FA Innere, Allgemein Medizin
  • # Zertifizierte Tabakentwöhnung

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Schwerpunkte Magen und Darm

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Magen und Darm

Untersuchungs- und Behandlungsmethoden Endoskopie (Magen/Darm-Spiegelung)

Die Endoskopie ist eine der Standardmethoden zur Feststellung von Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Dabei unterscheidet man zwischen Gastroskopie (Magenspiegelung), Koloskopie (Darmspiegelung) und Proktoskopie (Spiegelung des End-Darms).

Bei allen Formen der Endoskopie wird ein flexibler Schlauch mit Videochip-Kamera in den Verdauungstrakt eingeführt. Auf diese Weise lassen sich Entzündungen, Geschwüre und Tumore in den Schleimhäuten von Magen und Darm feststellen. Die Technik ermöglicht die gezielte Entnahme von Gewebeproben zur weiteren histologischen Untersuchung im Fach-Labor. Polypen in Magen und Darm können während der Untersuchung entfernt werden. Weil auf diese Weise Krebsvorstufen effektiv beseitigt werden können, lässt sich durch eine rechtzeitige Endoskopie mitunter eine Operation vermeiden.

Wenn gewünscht, werden diese Untersuchungen auch mit einer Sedierung (leichter/tiefer Schlaf) durchgeführt. Während einer solchen Sedierung erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Herz-, Blutdruck- und Sauerstoffsättigungsparameter des Patienten. Für eventuelle Komplikationen steht eine entsprechende technische Ausrüstung zur Verfügung. Auch das Personal ist für diese Situationen durch spezielle Schulungen qualifiziert.
Die Betreuung erfolgt nach den neusten Richtlinien der Fachgesellschaft.

Wenn notwendig, wird die endoskopische Untersuchung mit einer Sonographie (Ultraschalluntersuchung), Laboruntersuchungen, Blut- und Atemtests kombiniert (siehe unten).

Informationen zu den Geräten, die wir in unserer Praxis verwenden, finden Sie im Abschnitt Technische Ausstattung.

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Gastroskopie (Magenspiegelung)

Eine Gastroskopie wird durchgeführt, um die Ursachen von Sodbrennen, Magen- oder Oberbauchbeschwerden (Sodbrennen, Druckgefühl im Bauchraum, Schluckbeschwerden) zu klären, den Verlauf bzw. die Weiterentwicklung einer bereits bekannten Erkrankung (Magengeschwüre, Refluxkrankheit) zu beurteilen oder eine Krebserkrankung zu erfassen bzw. auszuschließen. Die einfache und schmerzlose Entnahme einer Gewebeprobe erlaubt den Nachweis einer Infektion mit Helikobakter-Bakterien. Auch die Erkennung seltenerer Dünndarmkrankheiten, wie z. B. Sprue/Zöliakie, WHIPPLE-Erkrankung und Dünndarmtumore, ist mit Hilfe der Gastroduodenoskopie (übersetzung!) möglich.

Zum Download: Patienten-Information zur Gastroskopie

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Koloskopie (Darmspiegelung)

Eine Koloskopie wird durchgeführt, um die Ursachen von Blut im Stuhl, Blutarmut, chronischem Eisenmangel, Schmerzen und Druckgefühl im Bauch, Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfall/Verstopfung oder krankhaftem Gewichtsverlust zu klären.

Seit einigen Jahren wird auch in Deutschland die Koloskopie als Vorsorgemaßnahme empfohlen und für jeden Versicherten ab dem 56. Lebensjahr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Sie ist die einzige Methode mit der man Darmkrebs und seine noch gutartigen Vorstufen erkennen und gleichzeitig beseitigen kann. (Polypenabtragung)

Jeder sollte in diesem Alter die Möglichkeit nutzen, da Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart in Deutschland ist.

Zum Download: Patienten-Information zur Koloskopie

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Chromo-Endoskopie

Ergänzend zu den herkömmlichen endoskopischen Verfahren bieten wir Ihnen in unserer Praxis auch die Möglichkeit einer Chromo-Endoskopie. Bei dieser Untersuchung wird die Speiseröhrenschleimhaut eingefärbt. Dieses Verfahren verbessert die Früherkennung von Schwielen innerhalb der unteren Speiseröhre (die sogenannte BARRETT- Schleimhaut), in denen sich Vorstufen von Krebs verbergen können. Neu ist die Chromo-Endoskopie auch im Bereich des Darms. Hier geht um die bessere Darstellung von tumorverdächtigen flachen Frühveränderungen. Diese Untersuchungsmethode ist nur mit speziellen, hochauflösenden Endoskopen möglich, wie wir sie in unserer Praxis verwenden.

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Proktoskopie (Spiegelung des Enddarms)

Jucken am After, Schmerzen beim Stuhlgang, Blut am Toilettenpapier, Stuhlreste in der Unterhose - bei diesen Symptomen wird es Zeit für eine proktologische Untersuchung. Die Proktoskopie ist eine harmlose Untersuchung mit Hilfe eines kurzen, beleuchteten Edelstahlrohres. Neben den diagnostischen Möglichkeiten bietet sich die Proktoskopie auch für kleinere Eingriffe an der Schleimhaut oder an Hämorrhoiden an (z. B. Gummibandligaturen und Sklerosierung). Diese Methode der konservativen Therapie sollte genutzt werden, bevor man ein chronisches Hämorrhoiden-Leiden vom Chirurgen operativ behandeln lässt.

Eine unverzichtbare Ergänzung jeder therapeutischen Maßnahme am Enddarm ist die Beratung über das richtige Verhalten bei Ernährung, Verdauung und Stuhlgang.

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Sonographie (Ultraschall-Untersuchung)

Die Sonographie ist eine Untersuchung des Körpers durch Schallwellen. Dies erlaubt eine schmerzlose und nebenwirkungsfreie Schnittbild-Darstellung zahlreicher Organe. Zum Beispiel: Leber, Gallenblase und Gallengänge, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Rippenfell, Herz, Gefäße, Schilddrüse und Lymphknoten, Weichteilstrukturen. Insbesondere ermöglicht die Sonografie die Abbildung von Tumoren, Zysten, Steinen in Niere, Gallenblase, Gallengängen, Harnblase. Mit zusätzlicher DUPLEX-Technik werden Blutflüsse und natürlich auch Durchblutungsstörungen sichtbar gemacht.

Die Sonographie von Magen und Darm ist vor allem dann eine sinnvolle Ergänzung der Diagnostik, wenn - wie in unserer Praxis - hochauflösende Schallköpfe zur Verfügung stehen.

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Labor-Untersuchungen zur Diagnostik von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes

Alle gängigen Standard-Tests führen wir im eigenen Labor durch (HUT-Test, Hämoccult). Darüber hinaus kooperieren wir mit ausgewählten Spezial-Labors, die für uns zum Beispiel besondere Antikörperbestimmungen im Blut (Gliadin, Endomysium, ANA, AMA, SMA usw.), Virus- Diagnostik (chronische Hepatitis B, C, D, E.), onkofetale Antigene im Rahmen der Krebs-Vorsorge und Krebs-Nachsorge, sowie Hormonanalysen durchführen.

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Atemtests

Zur Kontrolle einer Helikobakter-Infektion setzen wir den C13-Atemtest ein. Nur bei Kindern ist er als Primärdiagnostik angezeigt. Weitere H2-Atemtests dienen zum Beispiel der Diagnostik von Lactose (Milchzucker)- Intoleranz, Fructoseintoleranz und der Erkennung einer bakteriellen überbesiedelung des Darmes.

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Spezialbehandlung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Bei Morbus CROHN und Colitis Ulcerosa führen wir neben den Methoden der Standard-Behandlung die Immuno-Modulationstherapie mit Azatioprin oder Methotrexat durch. Durch eine enge Kooperation mit dem Kompetenznetz CED des Bundesverbandes Niedergelassener Gastroenterologen (BNG) und spezialisierten Fachkliniken werden auch therapieresistente Patienten mit den neuesten Antikörpertherapien behandelt.

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Informationen zu Erkrankungen von Magen und Darm im Internet

Quelle: Medizinischer Informationsdienst von Medicine Worldwide, Berlin

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Selbsthilfe-Gruppen

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